Wenn Verse golden fallen
Es gab so viele unerfüllte Träume,
was fange ich mit ihnen an?
Dein Duft liegt noch in meinen Räumen,
und manchmal wird mir kalt und bang.
Wir teilten zärtlich manche Stunde,
wenn still die Sonne sank am See,
du und ich, wir zwei im Bunde,
die Erinnerung tut noch weh.
Bunt malten wir die Zukunft aus,
bauten Luftschlösser, Stück für Stück,
wir träumten schon vom eignen Haus,
und glaubten fest an unser Glück.
Ich trag die farbenfrohen Bilder,
noch immer tief in mir,
mit der Zeit, wird alles milder,
doch aus dem Uns wurd nie ein Wir.
Die Zeit, mit dir war trotzdem schön,
ich möchte sie nicht missen,
ich muss nun lernen, allein zu gehn,
auch wenn ich wein in meine Kissen.
„Wohin mit meinen Träumen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von pally66, veröffentlicht am 18. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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2 Kommentare
manchmal sind es die Erinnerungen die in uns weitergetragen werden und an die man dankbar zurückdenken mag. Nach vorne zu blicken und sich an Dingen zu erfreuen die uns noch gelingen mögen, zum Beispiel schöne Gedichte, wie das Deinige.
Eine winzige Anmerkung meinerseits: im zweiten Vers letzte Zeile hätte ich die beiden ersten Worte vertauscht 'Erinnerung die...' aber nur so ein Gefühl von mir.
Schicke nunmehr angenehm temperierte liebe Grüße zu Dir!
Uschi
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Liebe Grüße Ingrid