9. Januar 2016
Wintermärchentraum
Mitten im Wintertraum erwacht,
sah Jolene in die still verschneite Nacht,
wie Daunen schwebten Glitzersterne,
unter Silbermondlicht flutender Ferne.
Der Flockenschauer zwischen Eishauch,
verwandelte Baum und Strauch,
in silbrig-weiß glänzende Gestalten,
voller Zauber, schwärmerisch ungehalten,...
...stürmte Jolene hinaus,
in die weiße Pracht,
um zu huldigen, was Naturgeister vollbracht,
welch Glück, zu wandeln, im Silberschein,
Kristall-leuchtend bedeckt, Flocken-fein.
Sie liebte diese Nächte, den Silberschnee,
tanzte auf Wegen wie eine Märchenfee,
sang zu den verschneiten Bäumen
und entführte sie in ihren Träumen,...
...als wären es ihre verkleideten Galane,
die sich berauschten am weißen Schwane,
ihrer hold Schnee-glitzernden Schönen,
mit Jolene´s frohlockenden Tönen.
„Wintermärchentraum" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Gedichte Träume & Gedanken
von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 9. Januar 2016 auf Gedichtesammlung.net.
© Karsten Herrmann
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