Worte, die bleiben

Zum stillen Gedenken

17. September 2022

Schaukeln

Gleich geht´s ab in luftige Höhn.

Was kann es Schöneres geben ?

Ich sehe schon die Elb-Chausseen,

Häuser und Fahrzeuge schweben.

Dort  sind Schrebergärten. Herrje.

Ich sause, brause, um die Wett,

Seh Wiesen, Wälder, auch den See,

stehe auf einem Schwebebrett.

Jetzt schnellt es wieder in die Höh,

greife fest an beide Stricke.

Ich wanke, schwanke, wo ist mein Zeh ?

Stillstand für´n paar Augenblicke.

Wieder geht es rauf und runter.

Der Himmel kommt nah und näher.

Die Welt wird kleiner und bunter,

unter mir - ein Eichelhäher.

(c) Olaf Lüken (17.09.2022)

„Schaukeln" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Olaf, veröffentlicht am 17. September 2022 auf Gedichtesammlung.net.

© Olaf

Sammlung 112 Aufrufe
Olaf Gedichte Träume & Gedanken 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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