
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Das Unvermögen kann man nicht begreifen,
das wahrhaftig so sehr nunmehr umgibt.
Wenngleich die Zeit im Spiel der Zeit versiegt...
An unsren Taten können wir nur reifen.
Was einst verbunden nun getrennt
und viel zu spät, bis man erkennt,
den Wert den jedes Wort enthielt.
Doch längst nicht mehr in unsrer Hand ~
es überwiegt der Unverstand.
Wie schnell so manches Leben flieht...
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: Laurent Buczek ´little prelude for the luth/j.s.bach
Anmerkung: Einem großartigen Lyriker, Poeten Denker und Sprecher gewidmet, der mich das Rezitieren lehrte. Er war zudem ziemlich bester Freund und wie ein großer Bruder - möge es dir dort, wo du nunmehr bist besser ergehen als zuvor im Hier!