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So anders als die andren





Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,

selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.

So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,

was bringt uns der Versuch es zu verstehen.

 

Das Unvermögen kann man nicht begreifen,

das wahrhaftig so sehr nunmehr umgibt.

Wenngleich die Zeit im Spiel der Zeit versiegt...

An unsren Taten können wir nur reifen.

 

Was einst verbunden nun getrennt

und viel zu spät, bis man erkennt,

den Wert den jedes Wort enthielt.

 

Doch längst nicht mehr in unsrer Hand ~

es überwiegt der Unverstand.

Wie schnell so manches Leben flieht...

© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: Laurent Buczek ´little prelude for the luth/j.s.bach

Anmerkung: Einem großartigen Lyriker, Poeten Denker und Sprecher gewidmet, der mich das Rezitieren lehrte. Er war zudem ziemlich bester Freund und wie ein großer Bruder - möge es dir dort, wo du nunmehr bist besser ergehen als zuvor im Hier!

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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

Als Audiostream:




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3 KOMMENTARE



30. Juni 2025 @ 12:52

Danke auch dir liebe Ingrid!


30. Juni 2025 @ 11:31

Schade, dass er deine Zeilen nicht mehr lesen kann, er wäre sicher stolz auf dich. LG Gudrun


30. Juni 2025 @ 12:51

Weißt du liebe Gudrun, irgendwie glaube ich beinahe, dass es ein Irgendwo geben mag, in welcher Form auch immer und vielleicht ist es sogar möglich von dort auf eine Art und Weise noch zu sein... Gerade darüber haben wir unendlich lange Gespräche geführt, er hatte keine Furcht vor dem Tod, trotzdem war es völlig unvorhersehbar und mit 62 Jahren viel zu früh (doch wann ist wohl die richtige Zeit um zu sterben)! Ich habe ihm einige Texte gewidmet, auch um für mich selbst verarbeiten zu können.
Er hat es noch miterlebt und mich immer erneut ermutigt, meinen eingeschlagenen Weg weiterzugehen und sich über meine Erfolge sehr gefreut. Es war eine ganz besondere Freundschaft die man sich nur unschwer vorstellen kann zwischen Mann und Frau und doch war er mir ziemlich bester Freund.
In diesem Text habe ich die Sonettform gewählt die ich ab und an gerne bediene.
Fein wenn es dich angesprochen hat, ich danke dir!
LG Uschi



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