Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Das Unvermögen kann man nicht begreifen,
das wahrhaftig so sehr nunmehr umgibt.
Wenngleich die Zeit im Spiel der Zeit versiegt...
An unsren Taten können wir nur reifen.
Was einst verbunden nun getrennt
und viel zu spät, bis man erkennt,
den Wert den jedes Wort enthielt.
Doch längst nicht mehr in unsrer Hand ~
es überwiegt der Unverstand.
Wie schnell so manches Leben flieht...
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: Laurent Buczek ´little prelude for the luth/j.s.bach
Anmerkung: Einem großartigen Lyriker, Poeten Denker und Sprecher gewidmet, der mich das Rezitieren lehrte. Er war zudem ziemlich bester Freund und wie ein großer Bruder - möge es dir dort, wo du nunmehr bist besser ergehen als zuvor im Hier!
© Uschi R.
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3 Kommentare
Er hat es noch miterlebt und mich immer erneut ermutigt, meinen eingeschlagenen Weg weiterzugehen und sich über meine Erfolge sehr gefreut. Es war eine ganz besondere Freundschaft die man sich nur unschwer vorstellen kann zwischen Mann und Frau und doch war er mir ziemlich bester Freund.
In diesem Text habe ich die Sonettform gewählt die ich ab und an gerne bediene.
Fein wenn es dich angesprochen hat, ich danke dir!
LG Uschi