Im Irgendwann
Gemeinsam schreiben
Soviel von uns
Hineingegeben
In all die Wörter
All dies Streben
Wohin wir gehen
Wohin wir sehen
Ein Notizblock
Der dabei
Radierend schreibend
Und radieren
Radiergummi ist alles
Und die Schrift
Allein trifft uns
In allem
Wie lang schon
Haben wir
Nicht mehr
Geschrieben
Wie lang schon
Wir von hier
Nach drüben
Dort wo die letzte Sonne lebt
Die uns bei dem
Was wir
Allein gemeinsam
Schreiben
Einstens einst
Einmal
So sehr.
Uschi Rischanek & Ralf Maul 2022
Bild:pixabay
Music: LiteSaturation
Rezitation: Uschi Rischanek
© Uschi R.
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4 Kommentare
Geht es darin um die Gemeinschaftsarbeit mit Ralf? Ich glaube, wenn man wirklich versteht, die Worte so ineinander fließen zu lassen, dass sie wie EIN Werk zu lesen sind, ist das die große Ausnahme.
Hab es mit Interesse gelesen.
Liebe Grüße
Ingrid
Schön wenn Worte nachdenklich machen können, ich glaube mich zu erinnern, es war auch so erdacht.
Liebe Grüße
Uschi
Was den Titel betrifft, wobei ich überzeugt bin, dass du bereits diesbezüglich gegoogelt hast ;-)
So möchte ich dir gerne erzählen was uns dazu bewog, diesen Titel, der ein einfaches römisches Gericht aus der Antike umschreibt, genau mit diesem Text in Zusammenhang zu bringen. Es gibt zwischen dem Text und dem Titel keinen logischen Schluss, außer dem einen, dass wir an jenem Abend zuvor über antike Gerichte sprachen und Ralf mich fragte, ob ich denn wüsste, was dieses Wort wohl bedeuten würde.
Hernach entstand der Text und da dies am gleichen Abend war, haben wir es Moretum benannt ;-)
Er fehlt mir sehr und vorallem die vielen überaus geistreichen Gespräche mit ihm in denen wir uns so oft über die Endlichkeit und das Hernach unterhielten...
Ich danke für dein Reflektieren und schicke liebe Abendgrüße!
Uschi
Schönen Sonntag
G