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Nachtgedanken

Ich sitze, schaue zu den Sternen. Wie still ist doch um mich die Welt. ein leiser Hauch des Windes, irgendwo ein Hund noch bellt. mit den Sinnen eines Kindes. seh’ ich die Lichter, jene fernen. Wie seltsam diese Nacht doch wirkt. Nicht die Natur nur, auch ich will stille sein. Die Gedanken rast’los wandern, wie der helle Mond, so klar und rein. was verbindet einen mit den andern? Was ist’s, was Menschlichkeit bewirkt? Wie sind wir Menschlein doch so klein. Dünken uns unendlich weise, mit uns’rer Wissenschaft, Gelehrsamkeit. Dreh’n uns in Wirklichkeit im Kreise, Sind Nichts in der Unendlichkeit. Unser Fortschritt ist nur Tand und Schein. (Johannes Glatz) 13032014

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