Die neusten Gedichte



Die Tränen sind geweint

Mit Tränen in den Augen-
die Tochter an der Hand
so steht sie voller Hoffnung
wartend am Bahnsteigrand.

Ihr Mann war lang im Einsatz-
Soldat der Bundeswehr;
das Hoffen und das Warten
fiel ihr unendlich schwer.

Der ICE hält endlich
und sie ist hoch gespannt,
dann hat sie im Gedränge
schnell ihren Mann erkannt.

Auch er sieht sie von weitem
und lacht sie herzlich an.
Er nimmt sie in die Arme-
drückt sie , so fest er kann.

Und seine kleine Tochter
die nimmt er auf den Arm,
in seinem Herzen wird es
dabei so wohlig warm.

Zu Ende ist das Warten-
die Drei sind jetzt vereint;
im Taxi geht ´s nach Hause-
die Tränen sind geweint.

 

 

 

 

 

 

Gelesen: 96   
Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


ÄHNLICHE GEDICHTE





1 KOMMENTAR



12. Mai 2024 @ 10:37

Ein wunderschönes Gedicht, Ewald. Es lässt sich flüssig lesen, kein Wort zuviel, einfach perfekt. LG in den Sonntag, Gudrun.



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2945+
Das Versprechen

1722+
Frühling

1214+
Für eine schöne Frau

1026+
Grünkohl

899+
Nachbars Kirschen

814+
DER TRAUM

659+
FRAG MICH NICHT

658+
Wir Kinder vom Hof

614+
Winter

591+
VERÄNDERUNG


- Gedichte Monat

1+
Tiergedicht


- Gedichte Jahr

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Gedicht


Neusten Kommentare

bei "Guten Morgen..."

bei "Guten Morgen..."

bei "Die Heimat der Poeten"

bei "Im neuen Glanz"

bei "NETTIGKEITEN"

bei "Sehnsucht übers Land"

bei "Leichtsinn"

bei "Das Spiel"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




aufräumen Aufregung ? Arbeitstag Achterbahn Amerika Abend allein Alphabet Amor Alkohol Abnehmen Ausflug Abenteuer Augenblick August Arzt Aphorismus Advent Amsel Appetit Alte Antwort Abendlied Armut Album Alltag Affe Angst Allerheiligen Atmosphäre Achtung Aufklärung Abschied Arbeit Alleinsein Alter Annie Arbeitslos Alm