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Die Kartoffel

Aus der Ferne, übers Meer
kam sie damals zu uns her.

Kolumbus war der erste Mann
mit ihm fängt die Geschichte an.

Mit einer Karte von der Welt,
die er fest in Händen hält
und dem Kompass an der Wand,
damit er auch den Rückweg fand
fuhr er über´n Ozean
und sah sich fremde Länder an.

Die Erde - die ist nicht nur bunt
Kolumbus weiß, sie auch rund!

Indien hätt´er gern entdeckt,
doch das lag zu gut versteckt.
Eines Tages sah er Land
und betrat der fremden Strand.

Indien war es nicht - nun ja
dafür war´s Amerika.
Im Süden war´s, so bei den Anden
wo seine Leut´Kartoffeln fanden.

Nun fuhren sie über´s Meer zurück,
die Männer im Kartoffel-Glück.
Sie hatten einen Schatz enteckt
in dem viel Lecker-Gutes steckt.

So kam nach einer ganzen Weile
die Kartoffel - ohne Eile
schließlich in Europa an
und wurd bestaunt von jedermann.

Oben grün und unten braun
war sie sehr nett anzuschauen.
Doch was macht man nur mit ihr,
dient sie nur als reine Zier?
Interessiert wurd´ sie betrachtet,
doch ansonsten noch verachtet.

Der König hat sich dann gedacht,
das etwas das man gut bewacht
jeder gerne haben will
so waren die Bewacher still,
als die Menschen dann in Scharen
die Kartoffeln ausgegraben.

Sie trugen sie geschwind nachhaus
und machten tolle Speisen draus.
Gebraten und auch als Püree
tun sie keinem Bauch mehr weh.
Nach König Friedrich - gar kein Witz
wurd´benannt die Pommes Fritz...
(c) Annette Oellerking

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