Zwischen Licht und Dunkel

5. September 2011

Ohne ein Wort!


Eines Tages stand er vor meiner Tür - einfach so.
Er klopfte leise an - wir unterhielten uns -
lernten uns kennen - und irgendwann bat ich ihn herein!
Er blieb - ich schenkte ihm einen Schlüssel -
und mein Reich war sein zu Hause geworden!

Schon nach kurzer Zeit hatte er alles
nach seinen Vorstellungen umgestaltet.

Er dekorierte - randalierte - demolierte -
bis er eines Tages ganz still und heimlich wieder verschwand:
- ohne Erklärung - ohne ein Wort - ohne das Chaos,
das er hinterlassen hatte wieder in Ordnung zu bringen -
und ohne mir den Schlüssel zurückzugeben Â…

Â… den Schlüssel für die Tür zu meinem Herzen!!

(c) M. B.

„Ohne ein Wort!" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Gast, veröffentlicht am 5. September 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 62 Aufrufe
Gast Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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