Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

12. Juni 2009

Unwetter

Regen fällt heut schon seit Stunden,
die Welt versinkt im grauen Licht,
ich sitze da wie angebunden,
und zieh ein mürrisches Gesicht.

Seh ich hinaus dann graust es mich,
die Strasse ähnelt einem Fluss,
es blitzt und donnert fürchterlich,
wohl dem der nicht ins Freie muss.

Das Unwetter nimmt seinen Lauf,
Sirenen heulen laut und schrill,
es türmen sich die Wolken auf,
der Wind biegt Bäume wie er will.

Doch plötzlich wie von Geisterhand,
erstrahlt der Tag im schönsten Licht,
verzogen ist die schwarze Wand,
und auch mein mürrisches Gesicht.

(c) Horst Rehmann

„Unwetter" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 12. Juni 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 57 Aufrufe
Gast Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Immer wenn ich durch die Straßen geh,in Gesichter vieler Menschen seh,dann erkenn ich ihre Traurigkeit,vermiss die Freud…

Gedicht lesen
Anzeige
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Aktiv in · Sonstige Gedichte