Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

10. Juni 2009

Träume tanken

Am Abend in der Dunkelheit,
denke ich so allerlei,
die Sehnsucht und die Einsamkeit,
sind von Anfang an dabei.

Ich träume dann von Zweisamkeit,
von Menschen die´s genießen,
mit Freude und Zufriedenheit,
in Liebe zu zerfließen.

Auch sehe ich des Lebens Sinn,
den jeder kann gestalten,
doch gilt von allem Anbeginn,
die Herzkraft freizuschalten.

Die Gedanken kreisen weiter,
heben ab in Raum und Zeit,
stimmen traurig und auch heiter,
sind zum Ruhen kaum bereit.

Erst wenn die Müdigkeit sich regt,
versinken die Gedanken,
sie sind ein Zeugnis das belegt,
leben heißt - Träume tanken.

(c) Horst Rehmann

„Träume tanken" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 10. Juni 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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