7. Januar 2026

Stiller Winterweg

Noch trägt der Tag sein graues Winterkleid,

ich gehe einsam, Schritt für Schritt, durch Zeit,

der Schnee verschluckt mein leises Gehn,

im Nebelgrau bleibt nichts bestehn.

 

Wie Pfähle ragen Tannen hoch empor,

ein Eichkater huscht flüchtig vor mir vor,

von Ast zu Ast, ein schneller Traum,

so rasch, man sieht ihn kaum.

 

Ein Rabe zieht lautlos seinen Kreis,

sein Schwarz im unbewegten Weiß,

als wär er einzig hier geblieben,

verloren, fern von allen Lieben.

 

© pally66

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pally66 Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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