7. Januar 2019

Ein zäher Baum

Ein zäher Baum wiegt sich im Winde,

er leidet unter Altersschwäche,

am Stamm löst sich bereits die Rinde,

Zeit nagt an seiner Oberfläche.



Noch steht er stolz auf festem Boden,

hat sich im Erdreich tief verkrallt,

doch wenn die Winde stärker toben,

verliert er zweifelsfrei den Halt.



Dann muss er machtlos sich ergeben,

dem steten Kreislauf dieser Erde,

muss Platz machen für neues Leben,

und sich verabschieden - in Würde.



© Horst Rehmann

© Rehmann

64 Aufrufe
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

  Eine Frau, zur REHA in Bad Zwischenahn, wird am Wochenend besucht von ihrem Mann.„Hallo Schatz, warst du a…

Gedicht lesen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Neue Autoren
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Neue Abzeichen
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte