Am Meer steht ein einsames Haus,
völlig verlassen sieht es aus.
Um seine Mauern heulen die Winde,
im Haus ereignen sich seltsame Dinge.
Vor vielen Jahren ist hier ein Mord passiert,
die arme Seele noch immer im Haus rumirrt.
Jede Nacht spukt sie durch die Räume,
findet keine Ruhe, hat schlimme Alpträume.
Ein junges Ehepaar kaufte das Haus,
es war günstig, sah gemütlich aus.
Sie zogen ziemlich schnell dort ein,
waren glücklich über ihr neues Heim.
Schon in der ersten Nacht ging der Spuk los,
vor lauter Angst machten sie in die Hos.
Fluchtartig verließen sie dann das Haus,
jetzt sieht es wieder einsam und verlassen aus.
Nach einiger Zeit zogen Ratten und Mäuse ein,
sie fühlten sich hier wohl und daheim.
Um 12 poltern sie mit dem Geist eine Runde,
pünktlich um Mitternacht zur Geisterstunde!
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay
© Hanni
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5 Kommentare
herzlichen Dank für Deinen netten Kommentar. Vor vielen Jahren hab ich mal einen Film gesehen mit einer ähnlichen Handlung. Den Inhalt hab ich in Kurzfassung versucht, in meinem Spukgedicht widerzugeben. Bei Hausbesichtigungen kann man seltsame Dinge erleben. Einmal haben wir ein Bauernhaus auf dem Land angeschaut, da sind im feuchten Gewölbekeller Frösche rumgehüpft.
Dir einen gemütlichen Abend und liebe Grüße Hanni
danke für Deinen Kommentar. Ich fand das Haus auf dem Foto auch ganz passend für ein Geisterhaus, irgendwie finde ich es urgemütlich, sehr schön als Ferienhaus. Auf den Geist könnte ich allerdings verzichten.
Liebe Grüße Hanni
vielen herzlichen Dank für Dein Herzchen. Wenigstens einer, dem mein Spuk-Gedicht gefällt.
Dir einen schönen Feiertag. Liebe Grüße Hanni