Regen prasselt an die Scheibe,
stürmisch zieht der Herbst durchs Land.
Der Igel sucht sich eine Bleibe,
im Schutz der alten Gartenwand.
Ganz oben, in dem Feigenbaum,
versteckt hinter grünen Zweigen,
sitzt Eichhörnchen mit leerem Bauch,
und knabbert an den Feigen.
Bunte Blätter wehen durch die Luft,
grau und nass ist der Asphalt.
Kein Vogel singt, kein Kuckuck ruft,
draußen ist es feucht und kalt.
Da bleiben ich lieber drinnen
und schreibe ein Herbstgedicht.
Ich werde auch gleich beginnen.
Ob es gut wird, weiß ich nicht....
„Herbstregen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 2. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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