Herbstwind streift die Blätter
lässt sie zu Boden schweben.
Die gelbe Rose neigt den Kopf,
unter zarten Spinnenweben.
Langsam kommt die Sonne raus,
schickt ihre goldenen Strahlen.
Möchte sie, mit ihrer Kraft,
heute noch ein wenig prahlen?
Dahlien und Chrysanthemen
stehen jetzt in voller Pracht.
Sie strahlen in bunten Farben,
sobald die Sonne lacht.
Der prachtvolle Hortensienbusch,
ist eine Augenweide.
Ein Bienchen saugt den Nektar,
aus der rosa Glockenheide.
Es herrscht schon reges Leben,
in den frühen Morgenstunden.
Auf der Bank, am Wasserfall,
habe ich meinen Platz gefunden.
„Herbstwind streift die Blätter" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 1. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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