Die Sonne scheint endlich wieder,
ein Vogel flötet Frühlingslieder,
er hüpft auf und nieder
und ordnet dabei sein Gefieder.
Er hat ein Weibchen entdeckt,
sie hat sein Interesse geweckt.
Er hat ihr einen Wurm gebracht,
hat ihr damit ein Geschenk gemacht.
Zuerst ziert sie sich noch,
aber dann erhört sie ihn doch.
Sie war nicht abgeneigt,
da hat er’s ihr richtig gezeigt.
Sie genossen ihr Liebesglück,
dann legte sie Eier, drei Stück.
Sie ließ sich darauf nieder,
er sang weiter Frühlingslieder.
Der Vater platzte fast vor Stolz,
das Nest war gerammelt voll.
Die Küken waren gut gelungen,
sie haben miteinander gesungen.
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay
© Hanni
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4 Kommentare
vielen herzlichen Dank für Dein Herzchen und Deinen zustimmenden Kommentar! Ja, die Natur und ihr Fortbestand ist mir sehr wichtig, ich entdecke jeden Tag etwas spannendes Neues. Mein Opa war ein schlesischer Bauernsohn, er hat mir schon in der Kindheit die Liebe zur Natur und die Achtung beigebracht. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.
Ich wünsch Dir einen wunderschönen Wochenanfang! Liebe Grüße Hanni
Alles Liebe
Grete
über Deinen Kommentar hab ich mich gefreut, vielen Dank dafür! Schön, daß Du mein Gedicht gelesen hast. Leider gibt es immer weniger Singvögel, sie finden kaum Insekten mehr zur Aufzucht ihrer Küken. So werden auch die Frühlingslieder immer leiser und irgendwann verstummen.
Ich wünsch Dir einen sonnigen Sonntag mit Vogelgezwitscher! Liebe Grüße Hanni