Sinnend sitzt sie an der Quelle,
sieht dem sprudelnd Wasser zu,
oft ist sie an der dieser Stelle,
findet hier dann ihre Ruh`.
Blumen, die der Lenz ihr schenkt,
bindet sie zu einem Kranz,
voller Glück sie ihn dann schwenkt,
bis verschwindet er im Wellen - Tanz.
So wie Blumen fortgetrieben,
fliehen auch die Lebensjahre,
was ist aus der Jugend ihr geblieben,
das ist hier die Frage.
Der Frühling, er sich stets erneuert,
mit seinen tausend Stimmen,
er die Natur auf`s Neu befeuert,
Menschen macht er ganz von Sinnen.
Könnt` sie einmal noch die Liebe spüren,
nicht nur sehen ein Schattenbild,
möcht` mit den Händen es berühren,
die Sehnsucht wäre dann gestillt.
Die Quelle rieselt weiter klar,
das Wasser sucht sich seinen Weg,
in Gedanken sieht sie ein Paar,
Wehmut auf`s Gemüt sich legt.
„An der Quelle" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sehnsucht nach Liebe von pally66, veröffentlicht am 12. Februar 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!