12. Februar 2025

An der Quelle

Sinnend sitzt sie an der Quelle,
sieht dem sprudelnd Wasser zu,
oft ist sie an der dieser Stelle,
findet hier dann ihre Ruh`.

Blumen, die der Lenz ihr schenkt,
bindet sie zu einem Kranz,
voller Glück sie ihn dann schwenkt,
bis verschwindet er im Wellen - Tanz.

So wie Blumen fortgetrieben,
fliehen auch die Lebensjahre,
was ist aus der Jugend ihr geblieben,
das ist hier die Frage.

Der Frühling, er sich stets erneuert,
mit seinen tausend Stimmen,
er die Natur auf`s Neu befeuert,
Menschen macht er ganz von Sinnen.

Könnt` sie einmal noch die Liebe spüren,
nicht nur sehen ein Schattenbild,
möcht` mit den Händen es berühren,
die Sehnsucht wäre dann gestillt.

Die Quelle rieselt weiter klar,
das Wasser sucht sich seinen Weg,
in Gedanken sieht sie ein Paar,
Wehmut auf`s Gemüt sich legt.

 

 

 

 

 

 

„An der Quelle" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sehnsucht nach Liebe von pally66, veröffentlicht am 12. Februar 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

Sammlung 81 Aufrufe
pally66 Sehnsucht nach Liebe 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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