19. April 2015

Arbeitslos

Blauer Himmel, Sonnenschein,
keine Wolke, ganz allein
steh ich hier am schönen See.
Keiner will mich, nur der Wind,
meine Träume wertlos sind,
meine Hände tun so weh.

Meine Mutter liegt im Grab,
einen Vater ich nicht hab,
mir fehlt Geld und Kraft und Zeit.
Wenn ich nur als Kind schon lernte,
was ich später einmal ernte,
in der Welt aus Glück und Leid.

Meine Augen strahlen nicht,
meine Lippen lachen nicht,
verloren will ich mich ergeben.
Hände, Füße frieren schon,
hungrig laufe ich davon,
kämpfen muss ich um mein Leben.

In der Bibel lese ich,
Hoffnung gibt es auch für mich,
wenn nicht hier dann anderswo.
Alle sind so blitzgescheit,
keiner mich versteht bis heut,
und das tröstet mich dann so.

Ach, wie ist das kompliziert,
so gern hätte ich studiert,
dann wär ich heute besser dran.
Wenn das auch dein Herz berührt,
hab ich dich dahin geführt,
wenn nicht heut dann irgendwann.
(c) Vera-Regina

© Gast

48 Aufrufe
Gast Gedichte Träume & Gedanken 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Gedicht des Tages

  Eine Frau, zur REHA in Bad Zwischenahn, wird am Wochenend besucht von ihrem Mann.„Hallo Schatz, warst du a…

Gedicht lesen
Neue Autoren
Meist gelesen · Gedichte Träume & Gedanken
Aktiv in · Gedichte Träume & Gedanken
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte