Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Der Stein in deiner Brust, so schwer,
verliert sein dunkles Schweigen bald.
Ein leises Licht steigt hinterher
und bricht die Finsternis mit sanfter Gewalt.
Die starre Hülle fällt entzwei,
die Schatten weichen ohne Hast.
Die Sonne macht dein Herz nun frei
und hebt den Blick von aller Last.
Sieh hin, wo gestern Nebel lag,
blüht still ein Garten aus der Nacht.
Er öffnet sich im Morgentag
und hält für dich die neue Wacht.
„Morgentrost" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Hoffnung von Max Vödisch, veröffentlicht am 23. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Max Vödisch
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2 Kommentare
Liebe Grüße Ingrid
vielen Dank für diese schönen Worte! Es freut mich sehr, dass du genau diesen Übergang – den Schritt aus dem Dunkel ins Licht – so in den Zeilen gespürt hast. Das trifft genau den Kern, den ich mit dem Gedicht ausdrücken wollte.
Liebe Grüße zurück zu dir!
Max