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Vorzeichen



Die Vogelbeeren glänzen
blutrot, fast wie Rubin,
und Kraniche geordnet
in Richtung Süden zieh´n.

Sie wollen uns verlassen-
sie wissen längst Bescheid:
der Sommer ist vorüber,
der Winter ist nicht weit.

Es ist nicht zu verkennen,
die Nächte werden kalt,
der Wind weht scharf aus Norden-
der erste Frost kommt bald.

Und an den Schlehen sieht man
jetzt Früchte dunkelblau,
in längst vergang´nen Zeiten
pflückte die manche Frau.

Bucheckern und Kastanien
die fallen jetzt vom Baum,
denn es ist Zeit der Ernte.
vorbei der Sommertraum.

Das Röhren von den Hirschen
hört man jetzt laut und weit,
im Höhepunkt des Jahres,
in ihrer Paarungszeit.

Das Laub weht von den Bäumen,
die Äcker liegen kahl,
vereinzelt sieht man Krähen,
die halten dort ihr Mahl.

Ganz deutlich sind die Zeichen
und man erkennt ganz klar,
so langsam wird es Winter-
zu Ende geht das Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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1 KOMMENTAR



25. Oktober 2021 @ 17:31

Lieber Ewald, letzte, aber eindrucksvolle Herbstimpressionen, die Du uns hier präsentierst. Heute ist noch mal so ein Sonnentag, wie wir ihn mögen, trotzdem hatte der Wind schon eine sehr kühle Note im Gepäck. Ohne Jacke läuft nichts mehr draußen!! LG in Deinen Abend, Helga



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