In unseren zwei Kellerräumen,
siehts wirklich schrecklich aus.
Ich krempele die Ärmel hoch,
denn einiges muss raus.
Den kleinen alten Tisch,
mit all den Körben drauf,
stelle ich gleich vor die Tür.
Ich hebe nichts mehr auf.
Die vielen Plastikblumen,
seit Jahren schon verstaubt,
und auch die leeren Blumentöpfe,
haben mir nur Platz geraubt.
An der Wand, die alte Geige,
mit Saiten spröd´ und schlapp,
ist nicht mehr zu gebrauchen,
die hänge ich gleich ab.
Die große blaue Tennistasche,
mit Bällen und Schuhen drin,
hängt bereits seit Jahren dort.
Das macht doch keinen Sinn.
Zwei Kartons mit Büchern,
sind vollgepackt und schwer.
Ich werde sie verschenken,
dann ist wieder ein Fach leer.
Jetzt muss ich das Gerümpel
nur noch das draußen tragen,
alles getrennt entsorgen,
zerkleinern und zerschlagen.
Plötzlich kommt ein Nachbar
und nimmt die Geige weg.
"Ich habe für das gute Stück
noch einen Verwendungszweck."
"Schauen sie die Bücher durch,
Geschichten, die bewegen..."
Als ich später nachschaute,
hat dort nichts mehr gelegen.
