Die neusten Gedichte



Am Brunnen


Ein alter Mann, der gern spazieren geht,
und fröhlich singend durch die Wiesen zieht,
der staunt, als er vor einem Brunnen steht,
der Moos behangen, wunderschön aussieht.

Er schaut und denkt, wie tief mag der wohl sein,
um´s festzustellen, nimmt er einen Stein,
´nen großen, schweren, den wirft er hinein,
und staunt über ein Zicklein, weiß und klein.

Das kommt plötzlich von hinten geflogen,
und ist blitzschnell im Brunnen verschwunden,
irgendwas hat´s magisch angezogen,
denn es taucht ins Wasser, in Sekunden.

Neben dem Mann bleibt ein Hirte kurz steh´n,
er gehört längst nicht mehr zu den Jungen,
und fragt: „Haben Sie mein Zicklein geseh´n,,
das grad noch fröhlich hier rumgesprungen ?“

„Ja, ein weißes Zicklein, zierlich und klein,
es sauste hier in den Brunnen hinein !“
„Ach“, klagt der Hirte, „wie kann das nur sein,
ich band es doch fest - an ´nem großen Stein !“

© Horst Rehmann

Gelesen: 242   
Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:


ÄHNLICHE GEDICHTE







SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2945+
Das Versprechen

1722+
Frühling

1214+
Für eine schöne Frau

1026+
Grünkohl

899+
Nachbars Kirschen

814+
DER TRAUM

659+
FRAG MICH NICHT

658+
Wir Kinder vom Hof

614+
Winter

591+
VERÄNDERUNG


- Gedichte Monat

1+
Tiergedicht


- Gedichte Jahr

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Gedicht


Neusten Kommentare

bei "Guten Morgen..."

bei "Guten Morgen..."

bei "Die Heimat der Poeten"

bei "Im neuen Glanz"

bei "NETTIGKEITEN"

bei "Sehnsucht übers Land"

bei "Leichtsinn"

bei "Das Spiel"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




aufräumen Aufregung ? Arbeitstag Achterbahn Amerika Abend allein Alphabet Amor Alkohol Abnehmen Ausflug Abenteuer Augenblick August Arzt Aphorismus Advent Amsel Appetit Alte Antwort Abendlied Armut Album Alltag Affe Angst Allerheiligen Atmosphäre Achtung Aufklärung Abschied Arbeit Alleinsein Alter Annie Arbeitslos Alm