Die heutige Zeit ist laut und wild,
die Kühltruhe brummt, der Wecker schrillt,
Autos brausen und Handys pfeifen,
den Himmel zieren Kondensstreifen.
Die Welt ist groß, oft auch recht klein,
trotz vieler Menschen, ist man allein,
gefrühstückt wird meist nur im stehen,
beim Abendbrot wird ferngesehen .
Die Zeit, sie rast, man könnt sie hassen,
sie hält nie an, man kann´s kaum fassen,
als Dank für Arbeit, Mühe und Schweiß,
macht sie im Nu, uns zum Tattergreis.
Der Mensch kann schalten und auch walten,
nichts, gar nichts kann die Zeit anhalten,
ob jung, ob alt, schlank oder beleibt,
keiner weiß - wie viel Zeit – ihm noch bleibt.
© Horst Rehmann
„Nichts und niemand kann sie anhalten" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 26. Juli 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
2 Kommentare
LG
H. Rehmann
CARPE DIEM
G.