3. Juli 2023

Lärm zur Morgenstunde

Liege noch im Morgenschlummer,
als draußen bricht die Arbeit los,
denke, ist`s mein Uhren-Summer,
klingt fast wie ein Amboss-Stoß.

In meinen Ohren hämmert`s innen,
wie ein Bergwerk unter Tage,
fast bewußtlos ich von Sinnen,
stelle erstmal keine Fragen.

Durch das Fenster weht schon Tageslicht,
irgendwo bricht Stein vom Stein,
schlaftrunken trübt es meine Sicht,
lass das Denken einfach sein.

Schau` durch die Scheiben wie gebannt,
hämmern, klopfen , pochen,
ein Haus, das gestern noch da stand,
wird heut` schon abgebrochen.

© pally66

71 Aufrufe
Gefällt auch:
pally66 Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Gedicht des Tages

An manchen Tagen steht sie Kopf,- Leos bescheidene kleine Welt.Zum Beispiel, wenn in seinen Topfein Zwanzig-Euro-Schein …

Gedicht lesen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte