Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Hühnchen Emma reagiert empört,
der Frieden ist plötzlich gestört.
Nur noch Gegacker und Geschrei,
- mit der Ruhe ist es vorbei.
Schuld ist nur der neue Hahn.
Wie schön, war es mit Jonathan...
Der Hahn war ruhig und bescheiden,
jeder konnte ihn gut leiden.
Der Neue kräht den ganzen Tag.
Kein Wunder, dass ihn niemand mag.
Er ist auch gar nicht mehr so jung.
Es fehlt an Energie und Schwung.
Traurig hockt sie in ihrem Nest,
hofft, dass er sie in Ruhe lässt.
Auch die jungen, zarten Hennen,
versuchen vor ihm wegzurennen.
Dieser dicke, arrogante Gockel,
steht schon wieder auf dem Sockel,
kräht und krächzt aus voller Brust.
Da verspürt kein Hühnchen Lust.
Bild: GNW
„Keine Ruhe, keinen Frieden" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 17. November 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
LG Ingrid