17. November 2024

Keine Ruhe, keinen Frieden

Keine Ruhe, keinen Frieden

Hühnchen Emma reagiert empört,
der Frieden ist plötzlich gestört.
Nur noch Gegacker und Geschrei,
- mit der Ruhe ist es vorbei.

Schuld ist nur der neue Hahn.
Wie schön, war es mit Jonathan...
Der Hahn war ruhig und bescheiden,
jeder konnte ihn gut leiden.

Der Neue kräht den ganzen Tag.
Kein Wunder, dass ihn niemand mag.
Er ist auch gar nicht mehr so jung.
Es fehlt an Energie und Schwung.

Traurig hockt sie in ihrem Nest,
hofft, dass er sie in Ruhe lässt.
Auch die jungen, zarten Hennen,
versuchen vor ihm wegzurennen.

Dieser dicke, arrogante Gockel,
steht schon wieder auf dem Sockel,
kräht und krächzt aus voller Brust.
Da verspürt kein Hühnchen Lust.

Bild: GNW

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer Sonstige Gedichte 3 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

Liebe Freunde der Poesie,
Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr über 1400 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, üb…

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3 Kommentare

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Autor Dichterlegende
19.11.2024
Helga, lieben Dank für das Herzchen. Gruß, Gudrun
Ingrid Bezold
Ingrid Bezold Poet Laureat
18.11.2024
Sein Selbstbewusstsein kann man schon auf dem Bild erkennen, Gudrun:))
LG Ingrid
Gudrun Nagel-Wiemer
Antwort an Ingrid Bezold
18.11.2024
Hallo Ingrid, dann passt das Bild ja zum Text. Vielen Dank, Gudrun

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