Zwischen Licht und Dunkel
Herbstgold
In seinem golden herbstend Kleid,
Im Rot der tiefen Abendsonne,
Das Blattwerk selbst, oh welche Wonne,
Des Malers denkbar schönste Zeit.
Zu Boden tänzelnd immer wieder,
Grad so, als wär´s beinah nur Spiel,
Verlangt nunmehr gar nicht mehr viel.
Natur legt sich zum Schlafen nieder.
Wenn Blätter schwebend gleich Gedanken,
Fast zärtlich liebevoll sich so umranken,
Behutsam, losgegelöst, fein mit Bedacht.
Bescheiden neigt der Herbst sein Haupt,
Nur leisend, leise, ja nicht laut,
Bevor die weiße Nacht uns lacht.
© Uschi Rischanek
text/rezitation/bild
music: alex morgan
„Herbstgold" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Uschi R., veröffentlicht am 25. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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