Der Oktober
Selbst wenn der müde Herbst nunmehr so langsam geht,
Mit üppig reichlich Farbgespiel, wohin das Auge sieht.
Die Zeit zur Zeit, die man so oft doch nicht versteht!
Im Blätterbunt manch Herbstwind, der so kräftig weht.
Zurückgeblickt auf einen Sommer den wir so geliebt.
Die Schwalben hoch hinauf, ganz weit in Himmelspracht.
Verstohlen beinah fast nimmt Sommer seinen Abschied leis.
Die letzte Rose, die noch einmal zärtlich lacht,
In Farben, dass das Herz ´nen kleinen Luftsprung macht!
Ein traurig Blick zurück, vermischt mit Wehmut dann zur Weis
Erklingt als Intention in uns wie es begann.
Gedankenblumensommerstrauß vermischt Melancholie.
Ein Abschied nunmehr, sonderbar fühlt er sich an.
Im nächsten Jahr erfreut uns sicherlich alsdann.
Erinnerung an einen Sommer, der so schön wie nie.
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: LiteSaturation
„Der Oktober" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Uschi R., veröffentlicht am 30. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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