Zwischen Licht und Dunkel

18. November 2021

Herbstnebel

Der Herbst zeigt sein wahres Gesicht,
man sieht die Hand vor Augen nicht,
seinen Weg muss man erkunden,
im Nebel scheint er verschwunden.

Wo gestern die Garage stand,
steht heute eine Nebelwand,
der Zaun vorm Haus ist auch versteckt,
vom grauen Dunst ganz eingedeckt.

Man traut sich gar nicht mehr hinaus,
der Nebel schaut unheimlich aus,
wenn die Schwaden sich bewegen,
meint man, dass Geister darin leben.

Wassertropfen sind zu sehen,
die durch diesen Dunst entstehen,
doch der Tag, er nimmt seinen Lauf,
löst gemächlich – den Nebel auf.

© Horst Rehmann

„Herbstnebel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Rehmann, veröffentlicht am 18. November 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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