Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Der Stuhl vor dem verblühten Sommerblumenfeld
steht, wie vergessen, einsam und verlassen da,
als wäre er für mich bereit gestellt,
zu mir zurück zu finden - bodennah.
Wie einen Wink, hier vor dem Feld zu rasten,
nehm ich das Angebot für mich.
Schon finde ich ein Schwinden meiner Lasten -
schreib mich hier frei vom spitzen Stich.
Im Herbstweh´n fliehen die Gedanken fort -
weg vom Papier - weit in die Ferne
über Städte und so manchen kleinen Ort
und mit ihm ziehen letzte Vogelschwärme.
Der Himmel weicht vom Hell ins Dunkel.
Nun ist es an der Zeit, zu gehen.
Es blitzt ein schwacher Blumenfunkel
beim letzten Blütenblattverwehen.
*
Foto und Text (C) Ingrid Bezold
„Herbstwehen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Gast, veröffentlicht am 19. September 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Gast
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2 Kommentare
So sehr ich mich über einen Kommentar freue - es wäre schön, überhaupt gelesen zu werden.
Leider scheint das hier nicht der Fall zu sein oder es gibt Autoren, die so viele Werke zeitgleich posten, dass die anderen gleich verschwinden. Schade.....
aber umso mehr freue ich mich über dein Vorbeischaun. Danke.
Liebe Grüße
Ingrid
Sei dir gut ! ! !
G.