Zwischen Licht und Dunkel

23. März 2014

Am Lande

Wie ist des Windes Rauschen nicht
dem Lärm der Wägen vorzuzieh´n
Dem Blätterwiegen zuzuseh´n
bis Vogelsang die Stille bricht

Der Arbeit Freude rasch erlischt
wenn Abgase herüberweh´n
dir Trunkene entgegengeh´n
Welch Weide hätte sie vermisst?

Im Walde herrscht die Einsamkeit
bin ihretwillen gekommen
Die Seele rastet hier vorzüglich

Gewohnt bin ich Vergänglichkeit
Im Staub ist sie gekommen
Die Stadt schimpft sich vergnüglich

(c) Erich Nowak

„Am Lande" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Gast, veröffentlicht am 23. März 2014 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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