Der Sommer sagt leise ade,
die Luft ist feucht und kalt.
Der Herbst zieht seine Spuren,
bereits durch Feld und Wald.
Jetzt kommen die Regentage,
die wir so lange vermisst.
Das Wetter wird unbeständig,
die Landschaft kahl und trist.
Das Eichhörnchen, im Baum,
lugt neugierig aus dem Kobel.
In seinem kleinen Holzhaus,
wohnt auch der Igel nobel.
In den Dahlien und Margeriten
verstecken sich die Schnecken.
Die Spinnen weben fleißig,
ihre Netze in den Ecken.
Jetzt wird es ungemütlich,
doch irgendwie auch schön.
Man schätzt jeden Sonnentag,
zum Radeln und spazieren gehen.
„Der Sommer sagt leise ade" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 9. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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