31. August 2026

Augenblicklich

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Augenblicklich
Uschi Rischanek

Augenblicklich

So sag mir doch, was war es denn,
das dich so lang schon fasziniert.
War es der Blick in meine Augen,
der dich selbst heut noch inspiriert?

Mit dir in Blumenwiesen schauen,
in Farben, die oft endlosbunt.
Noch immer einander vertrauen,
war es mein Lächeln um den Mund?

Selbst jetzt möcht ich soviel erleben,
noch immer freuen, wie ein Kind.
Und all den Kummer dir verwehen,
grad wie den Luftballon der Wind.

Des Nachts mit dir am Firmament,
sag mir ob dies vermessen wär,
wo Sternenbilder man erkennt
im Herzensgleichtakt wär nicht schwer.

Ich habe manchmal keine Worte,
doch niemals fehlt der Blick nach dir.
Selbst an dem klösterlichstem Orte,
bist du mein Liebeselixier.

Dein Lächeln gleicht den Jahreszeiten;
sie wandern, doch vergehen nicht.
An deiner Hand durch Wiesen schreiten;
ein Kind sein, das mit Blumen spricht.

Ein Luftballon, er streift an Wänden
und trudelt Richtung Sternenlicht,
die Blume blüht in deinen Händen,
ihr Name ist: Vergissmeinnicht ... .

© U.R. & J.L.
Text/Bild/Rezitation
Music: Calvin Clavier

„Augenblicklich" ist ein Gedicht aus der Kategorie Liebesgedichte von Uschi R., veröffentlicht am 31. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Uschi R.

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Uschi R.

Heidenreichstein, Österreich

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sow…

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