Landesweite Tiefen und Höh’n Malend verschneit, Märchen-schön Ob am Sonnentage oder zur Mondnacht Überall verführst du mit weißer Pracht
Oh, Schneeweißchen, du Wunderschöne Deine schimmernde Süße entfacht Glückstöne Stern-schauernd sanft fielst du hernieder Du himmlische Anmut, dich preisen Lieder
Engelsarien, im kühlen Feuer, der Winterzeit Hast abgelegt dein samtenes Daunenkleid Oh, du zarte Femme fatale, natürlich-reiner Drang Lustwandelnd hältst du sphärische Weiten gefangen
Spielst liebestoll mit deiner heißen Kühle Im Sinnenrausch leidenschaftlicher Gefühle Eroberst Begierde, fast unschuldig, Feen-gleich Euphorisches Halleluja trompetet aus deinem Reich
Oh, Schneeweißchen, du himmlisch Süße Flute weiter Zuckerwatte-bauschende Grüße Diese seidenweich-weißen Küsse von Engelslippen Schäumend-glitzernd, wie brandend, auf Liebesklippen
Tanze, dreh dich immer wieder im Flockengewand Wandle alles in ein geschütteltes Schneekugelland Zeige deine zauberhaft-hauchende Vollkommenheit Du holdes Schneeweißchen, Märchen-schönste Zeit
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