Wenn Verse golden fallen
Mit Tintenblei
Mäandernd tief tauch ich hinab,
Durch Nebelschwaden ins Vergessen.
Im Ringsherum das was ergab,
Zu hoch, zu leer und zu vermessen.
Vielleicht war was erhofft dabei,
Mag sein, das Glück dir auch entflogen.
So ist Gefühl nie einerlei,
Selbst wenn man allzuoft betrogen.
Graugedanken Nacht gebiert,
Mit Tintenblei auf Blatt gebunden.
Vor Wänden Flackerlicht verziert,
Die Wörterworte die empfunden.
Und wäre es uns nicht gegeben,
Um aufzuschreiben was bewegt,
Was man erfühlt in seinem Leben,
Umsonst hätte man wohl gelebt.
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: Onion All Stars
„Mit Tintenblei" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Uschi R., veröffentlicht am 3. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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