Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
An manchem alten Baum
sind bunte Blätter noch zu sehen,
ein letztes Herbstgeflimmer,
bleib gedankenvoll dann stehen.
Wähl mir aus ein einzig Blatt,
hänge meine Hoffnung dran,
tobt der Wind wild durch`s Geäst,
bang ich, dass es fallen kann.
Irgendwann schwebt es zu Boden,
und meine Hoffnung fällt mit ab,
sinke dann zu ihm hernieder,
und bewein der Hoffnung Grab.
„Letzte Hoffnung" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von pally66, veröffentlicht am 5. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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3 Kommentare
du hast hier sehr behutsam und bildlich den Herbst des Lebens mit der Jahreszeit verbunden.
Auch wenn man manche Hoffnung zu Grabe trägt, sollte man trotzdem die Tür für Neues offen halten.
Liebe Grüße
Ingrid