Schön wie sie uns jedes Jahr mahnen,
ziehen verglühend ihre Bahnen,
Perseiden-Wunsch-lenkend,
Gedanken-schenkend.
Denn auf diese wundervollen Perseiden,
reimt sich nun mal Glück und Frieden,
gerade in Licht-schwindenden Sphären,
sollten sie sich jedes Jahr vermehren.
Für Werte, die man zu Chimären macht,
der Aufrüstungsteufel, von Eliten, lacht,
Diplomatie-Wille schnell erloschen,
Frieden zählt, wie einst manch Groschen.
Geo-Interessen und Profite schweifen,
rasselnde Ketten, statt Dreiradreifen,
aus abhängig Vorgaben-Begehren,
wird Kriegs-lüsternes Prozent-Bekehren.
Darum sollte diese Perseiden-Wunschnacht,
schreiend, düster-weltliche Ferne füllen,
um die Zukunft, funkelnder Pracht,
in ewiges Kinderlachen zu hüllen.
„Perseiden II." ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 12. August 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Karsten Herrmann
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