20. Februar 2017
Diogenes
Es lebte einmal einer ,
Genannt Diogenes.
Genügsam wie sonst keiner
Lebt` er ganz ohne Stress.
Er war mehr als bescheiden-
Es war sein Lebensziel:
Die Habsucht zu vermeiden-
Der Mensch,der braucht nicht viel.
Er lehrte seine Lehre,
Dass man genügsam sei-
Den Reichtum nicht verehre,
Nur dann ist man ganz frei.
Er lebte alle Tage
In einem Fass aus Holz;
Man hörte keine Klage-
Er war darauf noch stolz.
Der große Alexander
Kam einst bei ihm vorbei;
Sie sprachen miteinander,
Von Standesdünkel frei.
Der große König fragte:
,,Was kann ich für dich tun?"
Diogens der sagte:
,,Lass mich hier weiter ruh`n.
Du stehts mir in der Sonnne,
Tritt einen Schritt zurück,
Ich habe was ich brauche,
Zum Leben und zum Glück.."
„Diogenes" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Gedichte über Glück
von Ewald Patz, veröffentlicht am 20. Februar 2017 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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