
Wie habe ich die Blumen vermisst,
die Sonne hat sie wachgeküsst,
jetzt strahlen sie in voller Pracht,
ein Anblick, der mich glücklich macht.
Ich stehe vor dem Blumenfeld,
schaue welche Pflanze mir gefällt.
Die Sonnenblume, vor meiner Nase,
passt gut in meine Boden-Vase.
Auch diese sieht bezaubernd aus...
Es wird ein kleiner Blumenstrauß.
So, nun muss ich mich entscheiden,
mehr als fünf sollte ich nicht schneiden.
Die Bienen sausen hin und her...
Jetzt nehme ich wirklich keine mehr.
Wie sie sich gerade am Nektar laben....
Sie sammeln fleißig für die Waben.
In schwarzen Lettern, dick und fett,
steht ein Vers auf einem Brett,
dass nur bezahlte Blumen glücklich machen.
Die meisten werden drüber lachen.
Achtzig Cent zahle ich pro Stiehl,
das ist nun wirklich nicht zu viel.
Hier sind sie frisch, gar keine Frage,
und halten sich fast vierzehn Tage.
Aquarell:Gudrun Nagel-Wiemer