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Nur ein paar Euro...



 

Alleine an so manchen Tagen

zieht´s mich nach draußen – ohne Ziel.

Meist dann spricht hungrig laut mein Magen

- und der bedeutet mir sehr viel -

 

wie wäre es mit lecker Pasta?

vergiss die vielen Kalorien …

Mamma Mia, denk ich. Basta!

Kann der Verlockung nicht entfliehen.

 

Buenasera! lacht der Ober;

deutet auf die Schieferplatte.

Mein Gesicht färbt sich zinnober,

nur Spaziergeld in der Jacke.

 

Nichts - kein andres Zahlungsmittel,

da ich gar nichts essen wollte,

befindet sich in meinem Kittel.

Ob ich ihm das sagen sollte?

 

Signora, tutto molto buono ..

schnalzt er flink mit Daumen hoch.

Da sitz ich nun – ganz unisono.

Mittendrin im Pasta – Joch.

 

Francesco ist ein Frauenkenner

und bringt mir mild gestimmt ein Glas

vom Vino Rosso – dem Verbrenner

von Alltagsfrust und weißnichtwas.

 

Demnächst führt mich mein Weg dorthin,

weil er nicht Dampf nur plaudern kann,

und ich ihm deshalb dankbar bin -

denn er zeigt Haltung – ist ein Mann.

 

Dann lass ich mir die Pasta schmecken,

mit allem, was dazu gehört.

Gelati hinterher zum Schlecken

und nichts wird da sein, das mich stört.

 

                          *

                        08/25

 

Text (C) Ingrid Bezold

Foto Pixabay ( bearbeitet )

 

 

 

Gelesen: 36   
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AUTOR:

Mein schönstes Gedicht
ich schrieb es nicht
aus tiefsten Tiefen stieg es
ich schwieg es

Mascha Kaleko


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6 KOMMENTARE



19. August 2025 @ 19:07

Danke für das Herzchen, liebe Helga.
HG Ingrid


18. August 2025 @ 09:29

Wie hast du dein Essen jetzt bezahlt?
Im vorletzten Vers passt irgendwas nicht, sonst sehr schön geschrieben, Ingrid. LG Gudrun


18. August 2025 @ 09:38

Guten Morgen, liebe Gudrun.
Tja......es haben 50ct. gefehlt und die hat er mir geschenkt. das nächste Mal revanchiere ich mich bei ihm aus Dankbarkeit.
Zu deinem Einwand:
Er ist nicht nur ein Dampfplauderer und das musste ich ein bisschen umschreiben, damit es sich reimt. Ich denke, bei mehrmaligem Lesen müsste es verständlich sein;-))
Danke und liebe Grüße
Ingrid


17. August 2025 @ 20:52

... soviel menschliche Wärme tut gut, dies Erlebnis hast du so schön lyrisch verpackt. Ich vermute seine südländische Herkunft hat sein Tun beeinflußt. Sowas soll man nicht vergessen.
Eine schöne Woche !!!
Lb.Gr.
G.


17. August 2025 @ 19:20

Also, unfreiwillig verzichtete ich auf die Pasta, da ich auch keine Kreditkarte bei mir hatte und es wirklich nur zu einem Glas Wein reichte.
Es war kein Stammlokal, sonst hätte mich der nette Francesco wahrscheinlich anschreiben lassen.
Gut war es aber auf jeden Fall für die Figur;-))

Danke und liebe Grüße
Ingrid


17. August 2025 @ 18:59

Ach herje liebe Ingrid,

und die Moral von der Geschicht, vergiss doch blos das Zahlen nicht...
Oder wie ging es letztendlich denn aus, nach der Völlerei und nur mit Kleingeld bestückt?

Gerne eingetaucht!
Liebe Abendgrüße,
Uschi



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