*Die Frau – Das unbekannte Wesen*
Auf Erden gibt’s kein Lebewesen,
von dem so viel und oft gelesen
wird, wie über unsere Frauen.
Man(n) könnte Bibliotheken bauen
und bis oben voll sie schlichten
mit einer Unzahl von Geschichten,
mit schlauen Büchern über „Sie“.
Doch verstehen werden wir sie nie!
Zu komplex ist ihr Verhalten,
nicht berechenbar ihr Tun und Walten,
zu undurchsichtig ihre Ziele;
der Widersprüche gibt es viele:
Sie können ohne dich nicht leben,
und dennoch das Gefühl dir geben,
als seist du völlig überflüssig
und werden deiner überdrüssig.
Sie brüsten sich wie stolze Enten,
fischen gern nach Komplimenten
nur, um sie dann zu ignorieren.
Bei manchen kann man nur verlieren.
Sie wollen hören, dass man sie liebt,
und es keine andere gibt,
die annähernd ihr das Wasser reicht.
Und doch eine der andern gleicht…
Eifern bei Männern um die Wette,
spielen oscarreif *die Nette*,
um nur ja nicht zu verlieren
- und dich danach abzuservieren!
Kein Mensch kann ehrlich nachvollziehen,
warum wir doch vor ihnen knien;
was man an solchen Wesen findet;
uns immer wieder an sie bindet.
Dennoch erlag man immer schon
der weiblichen Faszination.
Es fragt sich nun, was es denn ist,
das tief sich in die Herzen frisst,
und uns so sehr zu schaffen macht,
von Tag zu Tag und Nacht für Nacht?
Und am Ende weiß man’s dann:
“Frau“ ist genauso wie ein Mann!
DerPoet (08/04)
Bild: pixabay
