Wie ist es dort - so frei von Alltagssorgen;
jenseits von hier, im hellen Licht.
Fühlt man sich schwerelos, geborgen ...
haben Ängste noch Gewicht?
Wenn Geist und Körper schon im Leben
durch Krankheit immer mehr entgleiten;
wird es dann neue Kräfte geben,
die schützend unsre Wege leiten?
Wird man Zurückgelass´ne sehen -
ihre Traurigkeit noch fühlen;
bei Gefahr zur Seite stehen
und auch mal den Hitzkopf kühlen?
Kann man von dort Signale senden -
so, dass wir sie auch hier verstehen ...
und manches Unheil von uns wenden -
die wahren Werte wieder sehen?
Wenn möglich, gib mir doch ein Zeichen,
dass du mein Hoffen auch verstehst.
Vielleicht kann mich dein Licht erreichen,
wenn du mein Innerstes bewegst.
*
neu bearbeitet 01.11.2025
Text (C) Ingrid Bezold
Foto(C) Ingrid Bezold - Johannisfriedhof Nürnberg
© Ingrid Bezold
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6 Kommentare
Gut geschrieben, ein nachdenklicher Text der gefällt!
Schönen Abend,
Uschi
Wir werden es wissen, wenn die Zeit für uns da sein wird.
Danke für dein Einfühlen.
Liebe Grüße
Ingrid
Ich dachte aber bei diesen Zeilen an die, die schon dort weilen; denn ich hatte schon einige mystische Ereignisse, die sich an verbindenden Erinnerungstagen wie Zeichen darstellten.
Aus diesen Fragen heraus ist das Gedicht entstanden.
Dir einen schönen Feiertag mit lieben Grüßen
von Ingrid
Das Gedicht gefällt mir , paßt auch zum Monat November
Lb. Gr.
G.
Seltsame Begebenheiten, die man nur mit der verstorbenen Person in Verbindung bringen konnte, sind passiert. Manchmal allerdings zweifle ich daran; denn dort, wo ich Hilfe gebraucht hätte, blieb sie weg.
Aber Fragen kann man ja mal äußern. Anderswo habe ich dieses Gedicht auch gepostet und etliche z.T. sehr interessante feedbacks erhalten.
Also, lass uns ruhig weiter spinnen;-))
Liebe Grüße
Ingrid