Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

1. November 2025

Jenseits

Jenseits

Wie ist es dort - so frei von Alltagssorgen;

jenseits von hier, im hellen Licht.

Fühlt man sich schwerelos, geborgen ...

haben Ängste noch Gewicht?

Wenn Geist und Körper schon im Leben

durch Krankheit immer mehr entgleiten;

wird es dann neue Kräfte geben,

die schützend unsre Wege leiten?

Wird man Zurückgelass´ne sehen -

ihre Traurigkeit noch fühlen;

bei Gefahr zur Seite stehen

und auch mal den Hitzkopf kühlen?

Kann man von dort Signale senden -

so, dass wir sie auch hier verstehen ...

und manches Unheil von uns wenden -

die wahren Werte wieder sehen?

Wenn möglich, gib mir doch ein Zeichen,

dass du mein Hoffen auch verstehst.

Vielleicht kann mich dein Licht erreichen,

wenn du mein Innerstes bewegst.

*

neu bearbeitet 01.11.2025

Text (C) Ingrid Bezold

Foto(C) Ingrid Bezold - Johannisfriedhof Nürnberg

„Jenseits" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Gast, veröffentlicht am 1. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 106 Aufrufe
Gefällt auch:
Gast Trauer/Kummer/Schmerz 6 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

6 Kommentare

Uschi R.
Uschi R. Meisterdichter
02.11.2025
So werde ich im Anderswo einmal Nachschau halten liebe Ingrid, da hast du mich neugierig gemacht ;-) Doch auch ich glaube, dass es Zeichen und Ereignisse gibt, vielleicht im ersten Augenblick nicht erklärbar und die trotzdem Anlass geben, um nachzudenken über das Wie und das Warum...

Gut geschrieben, ein nachdenklicher Text der gefällt!
Schönen Abend,
Uschi
Gast
Antwort an Uschi R.
Gast Autor
02.11.2025
Irgendwelche Verbindungen scheint es vielleicht zu geben, liebe Uschi. Ich hatte einige Ereignisse, die man nicht erklären, aber deuten kann, weil sie einen Zusammenhang mit einem verstorbenen Menschen bildeten.
Wir werden es wissen, wenn die Zeit für uns da sein wird.
Danke für dein Einfühlen.
Liebe Grüße
Ingrid
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
01.11.2025
Gut, dass wir nicht wissen, was auf uns zukommt. Die Vorstellungen mal unter der Erde zu liegen ist schon komisch. Wer weiß schon, was mit unserer Seele passiert. Gedanken, die ich gern noch weit von mir schiebe. Gruß Gudrun
Gast
Antwort an Gudrun Nagel-Wiemer
Gast Autor
01.11.2025
Das verstehe ich, Gudrun; denn auch ich möchte noch nicht im Anderswo sein.

Ich dachte aber bei diesen Zeilen an die, die schon dort weilen; denn ich hatte schon einige mystische Ereignisse, die sich an verbindenden Erinnerungstagen wie Zeichen darstellten.

Aus diesen Fragen heraus ist das Gedicht entstanden.
Dir einen schönen Feiertag mit lieben Grüßen
von Ingrid
G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
01.11.2025
... nach meinen 3 mystischen Erlebnissen , ja - wir sind verbunden mit ihnen , denn Energie geht nicht verloren wandelt sich nur. Sie sind in einer anderen Dimension , dies Licht würde uns blenden. Ja, sie geben uns auch Zeichen . Vielleicht denkst du ich spinne - nein es ist Erfahrung .
Das Gedicht gefällt mir , paßt auch zum Monat November
Lb. Gr.
G.
Gast
Antwort an G . . . .
Gast Autor
01.11.2025
...genau das ist der Grund, warum ich diese Fragen in ein Gedicht verwortet habe, liebe Grete.
Seltsame Begebenheiten, die man nur mit der verstorbenen Person in Verbindung bringen konnte, sind passiert. Manchmal allerdings zweifle ich daran; denn dort, wo ich Hilfe gebraucht hätte, blieb sie weg.
Aber Fragen kann man ja mal äußern. Anderswo habe ich dieses Gedicht auch gepostet und etliche z.T. sehr interessante feedbacks erhalten.
Also, lass uns ruhig weiter spinnen;-))
Liebe Grüße
Ingrid

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Immer wenn ich durch die Straßen geh,in Gesichter vieler Menschen seh,dann erkenn ich ihre Traurigkeit,vermiss die Freud…

Gedicht lesen
Anzeige
Meist gelesen · Trauer/Kummer/Schmerz
Aktiv in · Trauer/Kummer/Schmerz