Ein frischer Wind weht um das Haus,
es sieht stark nach Regen aus.
Obwohl es wächst und blüht im Garten,
lässt der Sommer auf sich warten.
Die Rosen verlieren ihre Blätter,
die Vögel verstummen bei dem Wetter,
Frau Nachbarin schaut grimmig drein,
sie sehnt sich wohl nach Sonnenschein.
Ich sitze vor meiner Kaffeetasse,
blicke verträumt auf die Terrasse,
freue mich, dass die Blumen sprießen,
wenns regnet, muss ich heut´nicht gießen.
Bei diesem Wetter geh´ ich nicht raus,
da treibt mich gar nichts aus dem Haus.
Es wird gedichtet und gemalt,
bis die Sonne wieder strahlt.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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2 Kommentare
Hier herrscht Novemberwetter.
Die Hoffnung bleibt und ist ja das übelste der Übel.
(Büchse der Pandora)
LG
Ewald