Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

14. April 2009

Tränen

Tränen und Regentropfen,
beide gleichen sich sehr,
zunächst zartes Klopfen,
später rauschendes Meer.

Verletzt wird die Seele,
es blutet das Herz,
die brennende Kehle,
verkündet den Schmerz.

Wolken wachsen zur Mauer,
färben sich bläulich,
im Nu folgt ein Schauer,
kalt und abscheulich.

Regentropfen und Tränen,
wie soll´s anders sein,
man braucht´s kaum erwähnen,
in beiden steht man allein.

(c) Horst Rehmann

„Tränen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 14. April 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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