25. Februar 2022

Scharfer Ostwind

Wohin treibt mich der scharfe Ostwind,
in diesen ungewissen Zeiten,
ich fühle mich wie ein schwaches Kind,
werde geschubst von allen Seiten.

Ich geh weder nach links, noch nach rechts,
laufe nicht vor und auch nicht zurück,
doch eine Sehnsucht, die in mir ächzt,
schiebt mich langsam voran, Stück für Stück.

Zur Verzweiflung führt dieser Ostwind,
er führt in unsichere Zeiten,
hilflos wie ein verlorenes Kind,
suche ich Hände, die mich leiten.

Trotz Ostwind geh ich täglich vors Haus,
hoffe auf Sonnenschein und Stille,
rufe laut das Wort “Frieden“ hinaus,
denn das ist mein – und des Volkes Wille.

© Horst Rehmann

© Rehmann

55 Aufrufe
Rehmann Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
25.02.2022
Du sagst es !!!
LG
H. Rehmann
Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
25.02.2022
Ja Horst Putin ist ein Schüler Machiavellis.Schlimm.
Lg
Ewald

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Neue Abzeichen

Keine neuen Abzeichen diese Woche.

Neue Autoren
Gedicht des Tages

In einer Zeit wo sich jeder selbst der Nächste ist - hat der Fortschritt versagt! 15.März 2009

Gedicht lesen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte