24. Juni 2018

Narben

Vom Schmerz gepeinigt und verwirrt,

das weinende Herz zersprungen,

im Liebesglück total verirrt,

von der Dunkelheit verschlungen.



Manch Träne sinnlos vergossen,

tagtäglich die Seele gequält,

bis alle Wunden geschlossen,

enthaltsames Leben gewählt.



Geblieben sind tiefe Narben,

bedeckt mit Risse und Streifen,

deren verschiedene Farben,

Gewesenes nicht begreifen.



Irgendwann ist alles verheilt,

es schleicht ein Liebestraum sich ein,

hat in den Narben lang verweilt,

tritt nun heraus - als Sonnenschein.



© Horst Rehmann

„Narben" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 24. Juni 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 50 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Pim und Pam, die zwei Langohrhasen, waren wieder mal genüsslich am Grasen, weit ab von ihrem Bau, dem schönen See, da wu…

Gedicht lesen
Anzeige
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Aktiv in · Sonstige Gedichte