Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

8. Oktober 2016

Monsterhurrikan


Drehend weiß, dunstig-schleierhaft,
scheint er aus dem All, endloser Sphäre,
der wirbelnde Hurrikan mit seiner Kraft,
saugt schnaufend aus dem warmen Meere,...

...was er braucht zur verschlingenden Gier,
 zum schrecklich-stürmenden Getöse,
   als höllisch-wandelndes Monstertier,
mit mutierend ungestümer Größe,...

...mit unbändig, still-wachendem Augenschein,
welcher Zyklopen-gleich mittig liegt,
rotiert die geborene Kreatur im dunklen Sein,
hat sich ans nasse Element labend angeschmiegt,...

... taucht wieder und wieder schlürfend ein,
treibt gigantisch-brandende Wellen vor sich her,
seine peitschende Zunge wird bald über Land sein,
wie ein barbarisch wütendes Heer,...

...welches nichts verschont im Säbelrasseln,
das schäumende Maul schlägt ständig zu,
  neben blutigen Geifer lässt er Regen prasseln,
eine tosende Sturmflut entsteht im Nu,...

...die alles brausend mit sich nimmt,
im endzeitlich-heulenden Treiben,
wo der fauchende Dämon die Namen bestimmt,
die für immer in seinen Krallen bleiben.

„Monsterhurrikan" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 8. Oktober 2016 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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