1. Mai 2014

Loreley

 
Einst im Land, am blauen Rheine,
saß hoch oben, auf dem Felsgesteine,
eine wahrlich holde Nixenschöne,
mit magisch-teuflischen Stimmgetöne.
 
Loreley´s Sirenengesang klang wunderbar,
dabei schimmerte ihr lang-goldenes Haar,
ein goldener Kamm spielte mit diesem,
dort wo Flusses-Tücke fließen.
 
Die härtesten Seemänner wurden weich,
verloren Sinne, lustwandelnd-gleich,
waren nicht mehr Herr ihrer Schiffe,
die tosend zerbarsten durch Felsenriffe.
 
Zu berauscht vom Gold der Schönen,
und betäubt von zart-verführerischen Tönen,
hielt sie Flusses Strudel gefangen,
indem sie dann mit Gesang untergangen.

© Karsten Herrmann

48 Aufrufe
Karsten Herrmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Meine Wut verwandelt sich nun langsam in Schmerz, dieser Schmerz durchzieht nun langsam mein Herz. Unsere Liebe am Bod…

Gedicht lesen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Neue Abzeichen
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte