Zwischen Licht und Dunkel

1. Mai 2014

Loreley

 
Einst im Land, am blauen Rheine,
saß hoch oben, auf dem Felsgesteine,
eine wahrlich holde Nixenschöne,
mit magisch-teuflischen Stimmgetöne.
 
Loreley´s Sirenengesang klang wunderbar,
dabei schimmerte ihr lang-goldenes Haar,
ein goldener Kamm spielte mit diesem,
dort wo Flusses-Tücke fließen.
 
Die härtesten Seemänner wurden weich,
verloren Sinne, lustwandelnd-gleich,
waren nicht mehr Herr ihrer Schiffe,
die tosend zerbarsten durch Felsenriffe.
 
Zu berauscht vom Gold der Schönen,
und betäubt von zart-verführerischen Tönen,
hielt sie Flusses Strudel gefangen,
indem sie dann mit Gesang untergangen.

„Loreley" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 1. Mai 2014 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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