Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Im Wald steht scheu ein junges Reh,
die Glieder tun vom springen weh,
der Lebensfreude bleibt es treu,
ist trotzdem unsicher und scheu.
Doch plötzlich tauchen Jäger auf,
die Hetze nimmt nun ihren Lauf,
das scheue Reh rennt hin und her,
versteht vor Angst nun gar nichts mehr.
Die Jäger sind so laut und wild,
das Reh erschrickt vor diesem Bild,
rennt in den tiefen Wald hinein,
macht kurze Pausen zwischendrein.
Retten konnte es sein Leben,
doch sein Herz ist stark am beben,
denn Jäger sind fast überall,
das Reh hat Angst - bei jedem Knall.
© Horst Rehmann
„Junges Reh" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 24. Juli 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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1 Kommentar
Deine Zeilen berühren keinen Jäger, aber mich. LG Ingrid